Coronavirus und Fotoklub (2)

Die Virusepedemie kling ab und die Gastronomie darf ab 15. Mai wieder öffnen. Daher können wir unser Vereinsleben wieder aktivieren.
Der erste Klubtermin „nach Corona“ wird ein normaler Klubabend sein, an dem wir die weiteren Termine für das Frühjahr abstimmen werden.
Treffpunkt für den Klubabend am 15. Mai ist wie üblich das Hotel Hubertus.

Coronavirus und Fotoklub

Aufgrund der momentanen Virusepedemie wurde die normale Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Da die Aktivitäten des Fotoklub Freistadt sicher interessant aber nicht lebensnotwendig sind, wird auch unser Verein sein Vereinsleben auf Zeit anhalten. 
Der Fotoklub Freistadt wird zumindest bis Ostern keine Klubtermine abhalten oder vergleichbare Aktivitäten setzen. 
Danach folgen weitere Informationen.

Alles Gute!

alte Fotografie in Freistadt

Fotografie hatte in Freistadt bereits seit dem Zeitraum um 1900 einen hohen Stellenwert. So gab es bereits 1872 zur Eröffnung der Dampfeisenbahn Linz-Budweis eine Reportage mit Fotos. Die aufkommende Fototechnik wurde gerne angenommen.
Die hauptsächlichen Betätigungsfelder für die Fotografen waren Portraits und Gruppenfotos, Ansichtskarten und die Dokumentation von Festen und Veranstaltungen, wobei die einzelnen Fotografen unterschiedliche Schwerpunkte hatten.

Herausragende Fotografen in Freistadt waren unter anderem:

Franz Blöchl

Ernst Schnopfhagen
1895 – 1916; Ansichtskarten, Feste am Hauptplatz, Portraits,…

Heinrich Melzer
1875 – 1954; wohnte und fotografierte auch in Istrien, es sind Glasplatten im Original vorhanden

Kaspar Obermayr
1876 – 1954; dokumentierte Freistadt und die Umgebung. Er hat 1913 das erste Kino in Freistadt eingerichtet. Aus seinem Nachlass wurden über 5000 Glasplatten digitalisiert.

Friedrich Plöchl
 – 1943; Ansichtskartenverlag

Helene Lackner
Fotographen-Meisterin, gründete 1950 den Fotobetrieb „Foto Lackner“.

Kaspar Obermayr
Ansichtskarte von Freistadt
Franz Blöchl

Tag des Denkmals 2019

Am 29. Sep. 2019 laden der Verein FLIP, die Stadtgemeinde Freistadt und das Bundesdenkmalamt zum Tag des Denkmals. Das Motto lautet heuer „Kaiser, Könige und Philosophen„.

Mehrere Veranstaltungen und Ausstellungen werden an diesem Tag in der Innenstadt Freistadts angeboten – Spezialführungen, Schauschmieden, Konzerte, Turmbesteigungen,…. Das Programm ist unter anderem auf der Homepage des Vereins FLIP ersichtlich (www.flip.co.at).

Jahresthema BIENEN

Mit unserem Kollegen Gerhard Spreitzer haben wird nicht nur einen leidenschaftlichen Fotografen sondern auch einen leidenschaftlichen Imker in unseren Reihen. Bei einem Klubabend ist die Idee entstanden, die Arbeit des Imkers bzw. das Leben der Bienen im Laufe eines Jahres fotografisch festzuhalten. Dem Zugang zu diesem Thema sind keine Grenzen gesetzt.

Das Bienenjahr (https://www.stadtbienen.org)
Die Entwicklung des Bienenstaats ist an den Verlauf der Jahreszeiten gekoppelt. Die Temperatur und das Blütenangebot regeln die Volksstärke, die ab Frühling über den Sommer stetig ansteigt.

Frühling (März-Juni)
Zu Beginn des Frühlings erwacht der Bien aus seiner Winterruhe und die Winterbienen fliegen nun zum ersten Mal raus. Dieser erste Flug (Reinigungsflug), der bei Temperaturen über 12 Grad möglich wird, dient auch zur Reinigung ihrer Kotblase. Im weiteren Verlauf bekommt der Bien durch das erhöhte Blütenangebot einen schnellen und starken Entwicklungsschub. Durch die hohe Legeleistung der Königin mit bis zu 1500 Eiern am Tag schwillt das Volk innerhalb kürzester Zeit an und beginnt dafür neue Waben zu bauen.

Sommer (Juli-September)
Im Sommer bereitet sich der Bien schon auf seinen nächsten Winter vor. Die Legeleistung der Königin nimmt ab und das Brutnest wird jetzt wieder kleiner, und dadurch werden Wabenzellen frei. Die Bienen sind jetzt viel damit beschäftigt, Nektar in den Stock zu tragen und die freien Zellen mit dem daraus hergestellten Honig zu füllen. Die Drohnen, die jetzt noch im Stock sind, werden nicht mehr benötigt und von den Arbeiterinnen aus dem Stock gedrängt.

Herbst (Oktober-November)
Wenn es die Temperaturen zulassen, zeigen sich die Bienen hin und wieder außerhalb der Behausung. Auch in kälteren Nächten müssen sie ihr verbleibendes Brutnest auf 35 Grad halten, um aus dieser Brut die letzten Winterbienen zu bekommen, die jetzt das Volk und vor allem die Königin über den kommenden Winter bringen sollen.

Winter (Dezember-Februar)
Die Bienen sind in einer Winterruhe, in der sie bemüht sind, durch minimale Anstrengung auch nur ein Minimum von ihrem eingelagerten Honigvorrat zu verbrauchen.

90 Jahre Fotoklub

Am 30. Sept. 2018 hat der Fotoklub Freistadt seine Ausstellung zum Jubiläum des 90. Jahrestages eröffnet. Das erfolgte im Rahmen der Eröffnung des Tages des Denkmals.

Die Ausstellung im Scheiblingturm zeigte aktuelle Bilder der Klubmitglieder, die als Banner gestaltet innen im Turm aufgehängt waren. Auch aus den alten Klubbüchern wurden Seiten gezeigt, und so auf die lange Geschichte des Vereins hingewiesen.

Die Ausstellung war sehr gut besucht und ein voller Erfolg!

Plakat

aus dem Klubbuch 1977 / 1978

 

Ausstellung 1. Stock

Scheiblingturm und Hl.-Geist-Gasse

Info in der Bezirksrundschau Freistadt

Ferienpassaktion

Gleich zu Ferienbeginn hat der Fotoklub zum Fotoworkshop ins Studio eingeladen.  Ausprobieren und experimentieren mit der Kamera – ob Handy oder Fotoapparat – war das Ziel.

Dabei haben sich sowohl vor als auch hinter der Kamera großartige Models und Fotografen gezeigt. Alle haben begeistert mitgemacht, ob Kinder, Eltern oder Klubmitglieder. Die Bilder wurden nach den Aufnahmen gleich begutachtet. Nach einiger Übung waren ganz passable Bilder das Ergebnis.

Und am Ende des Nachmittags hat Thomas Friesenecker vom Hotel Huberts den Kindern eine „Eisbiene“ spendiert!

Lost Places – Zettwing

Am 16.6.18 besuchte eine Gruppe des Fotoklubs den verfallenen Ort Zettwing (Cetviny) in der tschechischen Gemeinde Dolní Dvořiště. Auf der österreichischen Seite der Grenze in Hammern steht das kleinste Museum der Welt. Von dort ist man in ein paar Schritten über der Grenze und steht im jetzt verfallenen Ort.
Nur wenige Gebäude sind noch sichtbar und sind mit der in Renovierung befindlichen kleine Kirche eine Spielwiese für Fotografen.